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Kino 03.10.2026

Dieser Sci-Fi-Blockbuster bei Amazon Prime rettet euren Samstagabend: Für jeden Spielberg-Fan ein Muss

Dieser Sci-Fi-Blockbuster bei Amazon Prime rettet euren Samstagabend: Für jeden Spielberg-Fan ein Muss
Ganz frisch bei Amazon Prime ist heute ein epischer Sci-Fi-Film eingetroffen, der ein legendäres Monster entfesselt. Beste Blockbuster-Unterhaltung für den Samstag – inspiriert von Steven Spielberg.

Seit über 70 Jahren trampelt er über die Erde und legt Metropolen in Schutt und Asche: Ohne Godzilla sähe unsere heutige Popkultur vermutlich ganz anders aus. Bei Amazon Prime könnt ihr euch ab sofort den Godzilla-Film von Gareth Edwards aus dem Jahr 2014 anschauen, der zum Grundstein des MonsterVerse wurde.

Macht euch auf einen packenden Sci-Fi-Blockbuster gefasst, der das Heimkino zum Beben bringt. Edwards' Godzilla lässt sich zwar lange Zeit nicht blicken. Umso eindrucksvoller gestalten sich dafür die Momente, in denen er sich vor der Kamera aufbaut und einen Schrei entfesselt, den auch eure Nachbarn hören werden.

Godzilla neu bei Amazon Prime im Abo: Ein röhrender Sci-Fi-Film mit dem König der Monster

Die Geschichte von Godzilla beginnt im Jahr 1999, als die Wissenschaftler:innen Dr. Vivienne Graham (Sally Hawkins) und Dr. Ishiro Serizawa (Ken Watanabe) im Auftrag der Geheimorganisation Monarch ein riesiges, versteinertes Skelett untersuchen. Kurz darauf zerlegt eine monströse Kreatur ein Atomkraftwerk in Japan.

Nach dem unheilvollen Prolog finden wir uns 15 Jahre später in den USA wieder. Hier lebt der Soldat Ford Brody (Aaron Taylor-Johnson) mit seiner Frau Ellen (Elizabeth Olsen) in San Francisco. Er ist der Sohn des Ingenieurs Joe Brody (Bryan Cranston), der seine Frau Sandra (Juliette Binoche) bei dem Einsturz des Atomkraftwerks verloren hat.

Die Verlusterfahrung hat die Familie tief geprägt. Bald soll sie auf eine weitere Probe gestellt werden, als die Welt erneut von gigantischen Ungeheuern heimgesucht wird, die in keinem Biologiebuch über prähistorische Tiere zu finden sind. Und dann wäre da noch ein ganz spezieller Vertreter, der König der Monster.

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Perfekter Samstagabend-Blockbuster: Godzilla erzählt eine epische und düstere Sci-Fi-Geschichte

In der Tradition großer Spielberg-Filme vertieft sich Edwards bei seinem Godzilla zuerst in die tragische Familiengeschichte seiner Hauptfiguren, bevor er die Action entfesselt und die Menschen im Angesicht kreischender Titanen zittern lässt. Daraus entspinnt sich ein Katastrophenfilm, der uns an viele verschiedene Schauplätze entführt.

Die ungewisse Reise voller angsterfüllter, aber ebenso staunender Blicke führt in ein durch und durch apokalyptisches Finale. Der Himmel verdunkelt sich, ehe Monsterkörper in Hochhäuser krachen. Godzilla als Zerstörer, Godzilla als Retter – die Menschheit versucht herauszufinden, auf welcher Seite das Ungetüm wirklich steht.

Wie schon im ersten Godzilla aus dem Jahr 1954 geht es weniger um die Monster als um uns. Klar, die Giganten sorgen für eindrucksvolle Schauwerte. Der Kern der Geschichte ist allerdings das überlebensgroße Spiegelbild, in das die Menschheit blickt, wenn sie mit den Folgen ihrer eigenen Machenschaften auf der Erde konfrontiert wird.

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Mit Godzilla hat Gareth Edwards eine spannende Spielberg-Blockbuster-Kreuzung geschaffen

Edwards versteht die Geschichte als düsteres Epos, das sich rau und realistisch anfühlt und – ähnlich wie Spielbergs Krieg der Welten – von einer Angst und Ästhetik geprägt ist, die nach den Terroranschlägen des 11. Septembers ihren Einzug ins Kino gefunden hat. Im Grunde kombiniert er hier sogar zwei Spielberg-Einflüsse.

Vor den 9/11-Momenten greift Edwards die Amblin-Vibes der 80er auf und präsentiert uns die Brody-Familie in einer Suburbia-Variation à la E.T. und Poltergeist. Der Name Brody spielt derweil auf Der weiße Hai an und die Echos von Jurassic Park sind kaum zu überhören, angefangen mit dem Helikopter zu Beginn des Films.

Nach und nach verschwindet dieser "unschuldige" Spielberg jedoch aus dem Film und die Ungewissheit und Kälte von Post-9/11-Filmen wie Minority Report, München und eben Krieg der Welten erhalten Einzug. Umso verblüffender ist die Richtung, in die sich das MonsterVerse nach dem abgründigen Auftakt verwandelt hat.

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Blockbuster-Wandel: Nach Godzilla hat das MonsterVerse eine 180-Grad-Drehung hingelegt

Edwards' Ansatz ist mit rasender Geschwindigkeit aus den nachfolgenden Filmen verschwunden. Godzilla: King of the Monsters, Godzilla vs. Kong, Godzilla x Kong: The New Empire und das Prequel Kong: Skull Island schlagen einen völlig anderen Ton an und verstehen sich inzwischen als zügellose Action-Pop-Blockbuster.

Die Monster prügeln sich in endlosen CGI-Schlachten voller bunter Farben, während die Handlung von Film zu Film mit voller Hingabe absurder wird. Das ist eine faszinierende Franchise-Transformation. Und genau deswegen lohnt es sich, nach über einer Dekade zu den Ursprüngen des MonsterVerse zurückzukehren.

Nicht zuletzt können wir hier auch einen Wandel des Blockbuster-Kinos nachvollziehen, der in den 2010er-Jahren stattgefunden hat. Um es auf die großen Comic-Universen runterzubrechen: Das MonsterVerse hat als endzeitlicher DC-Film begonnen und sich in einen ausgelassenen Popcorn-Spaß aus dem Hause Marvel verwandelt.

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